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Frische Brötchen – fast wie vom Bäcker

Wer mich kennt, weiß, ich backe gern und viel.

War Hefeteig früher eher mein Gegner, weil er immer zu lange zum Gehen brauchte (wenn er’s denn tat), bin ich heute ein absoluter Hefeteig-Fan. Ich liebe die Kühlschrank-Methode und finde, dass der Brot- oder Brötchenteig nach der langen Gehzeit über Nacht nicht so „hefig“ schmeckt und viel lockerer ist.

Im Kühlschrank ist’s gemütlich

Hefe benötigt nur eine Temperatur von 5 Grad zum Gehen und die meisten Teige lassen sich so prima vorbereiten. Ihr kennt bereits mein Topfbrot, das ja morgens quasi nur in den heißen Topf geworfen wird und in Nullkommanix lecker duftend auf dem Tisch steht. Hier ist nun ein – zugegeben etwas aufwändigeres – Rezept für Brötchen.

Generell ist selbstgemacht natürlich immer mehr Arbeit, als kaufen und aufbacken – aber das muss so. Diese Brötchen schmecken fast wie die vom Bäcker und so lecker, dass Locke letztens wünschte, dass Mama sie bitte „von jetzt an für immer“ selber backen solle.

Wisst ihr, ich wünsche mir, dass meine Söhne etwas ganz Besonderes haben, das sie an mich erinnert, wenn sie einmal groß sind (und ich vielleicht nicht mehr bin). Ich fände es toll, wenn sie beim Geruch frisch gebackenen Brotes oder Brötchen an die Mama denken würden, idealerweise mit warmem Gefühl und viel Liebe im Bauch.

Aber nun zum Rezept

Es ist nicht von mir, sondern von dem Mitglied einer Facebook-Kochgruppe in der ich mich herumtreibe. Leider konnte ich weder den Mann noch seinen Blog wiederfinden, nur den Screenshot seines Rezeptes. Wenn du dies hier liest, wunderbarer Bäcker, dann melde dich doch bitte kurz! Es ist allerdings nicht mehr das Original-Rezept, ich habe es über die Zeit ein wenig unserem Geschmack angepasst und – meiner Meinung nach – verbessert.

Frische Sonntags-Brötchen

Zutaten für ca. 12 Stück

500g Weizenmehl (Type 550)
300 ml Wasser
3 g Zucker
14 g Salz
12 g frische Hefe
20 g Öl oder Butter/Margarine

Kneten und Gehenlassen

Zucker und Wasser in einen Messbecher geben und die Hefe darin auflösen. Die übrigen Zutaten in eine Schüssel geben, das Hefewasser zugeben und verkneten. Den Teig lasst ihr dann ca. zwei Stunden lang bei Raumtemperatur gehen. Dann könnt ihr die Brötchen bereits zubereiten wie unten beschrieben – oder ihr stellt sie, wie oben bereits erwähnt, über Nacht in den Kühlschrank und verfahrt dann weiter wie folgt:

Halb und halb mit Kürbiskernen.

Den Teig knetet ihr nochmal kräftig durch und teilt ihn in 12 Stücke auf. Ihr könnt übrigens in diesem Arbeitsschritt Sesam- oder Kürbiskerne einkneten – oder andere Körner. Diese sollten in etwa 73 Gramm schwer sein. Diese formt ihr mit den Händen zu Bällchen und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Back- oder ein Lochblech. Die kleinen Dinger gehen dann 20 – 30 Minuten, dann schneidet ihr sie mit einem scharfen Messer einmal 2 Zentimeter tief ein – und lasst sie erneut 20 – 30 Minuten gehen.

Bevor ihr sie in den vorgeheizten Ofen gebt, bepinselt ihr sie noch mit etwas Wasser und dann backen sie bei Ober-Unterhitze bei 250 Grad etwa 20 Minuten lang!

Abkühlen lassen und genießen!

Die Vollkorn-Version ist nicht ganz so fluffig, aber auch lecker!

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